Eltern wollen, dass Kinder Spaß an Ernährung haben

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Eltern wollen, dass Kinder Spaß an Ernährung haben

Laut der neusten repräsentativen Verbraucherstudie zum Thema „Snacking“ im Auftrag von Kerry Foods, stimmen 94 Prozent der Eltern der Aussage zu, dass eine gesunde Ernährung auch Spaß machen muss. Zudem ist der Geschmack für Eltern und Kinder wichtig.

Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio

Ernährung für Kinder – was ist dabei wichtig? Worauf achten Eltern bei Snackproduk-ten und deren Verpackung? Welche Snacks eignen sich bei Kindern für den regelmä-ßigen Konsum? Wie sieht die Zukunft von Snackprodukten aus? Und ganz wichtig: Was denken eigentlich die Kleinen darüber? Im Rahmen einer repräsentativen Befra-gung hat sich Kerry Foods, Hersteller des Kinderkäsesnacks Cheestrings, auf die Su-che nach den Antworten gemacht und ist auf überraschende Ergebnisse gestoßen.

Was ist bei der Ernährung von Kindern wichtig?

Eltern werden in Zukunft stärker auf eine gesunde Ernährung ihrer Kinder achten – dieser Aussage stimmen 68 Prozent aller Befragten eher oder voll und ganz zu. Bei den 35- bis 44-Jährigen, der aktuellen Eltern-Kernzielgruppe für Kinderprodukte in der Grundschule, liegt der Anteil mit 70 Prozent sogar noch leicht höher. Dass Molkerei-produkte und insbesondere Käse eine gesunde Ernährung bei Kindern unterstützen, davon sind ebenfalls 70 Prozent überzeugt. Wie wichtig der Geschmack ist, zeigen folgende Erkenntnisse: 93 Prozent sind der Meinung, dass Kindern eine gesunde Er-nährung auch schmecken sollte. Besonders auffällig: Der Spaß darf nicht zu kurz kommen. 92 Prozent sind der Meinung, dass eine gesunde Ernährung Kindern auch Spaß machen sollte.

Was ist Eltern bei Snackprodukten für Kinder wichtig?

Geschmack, Natürlichkeit und Qualität liegen hier weit vorn. 91 Prozent stimmen eher oder voll und ganz zu, dass Snacks für die Kleinen lecker sein müssen. Auch die Na-türlichkeit der Produkte ist wichtig, genauso wie deren Qualität (je 89 Prozent). Die Zielgruppe der 35- bis 44-Jährigen stuft den Geschmack (mit 89 Prozent) noch bedeu-tender ein als Qualität (87 Prozent) und Natürlichkeit (82 Prozent). Wenn es um Le-bensmittel für die Kinder geht, scheinen Kosten eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur 54 Prozent stufen den Preis eines Produkts als relevant ein. Setzen sich die Pro-banden die „Kinderbrille“ auf und beantworten die Frage, was bei Snackprodukten wichtig ist, aus der Sicht der Kleinen, sehen die Ergebnisse anders aus: Neben dem Geschmack, der mit 93 Prozent wie bei den Eltern ganz vorne landet, zählen Spaß (88 Prozent) und Abwechslung (84 Prozent).

Verpackung

Geht es um die Verpackung von Snacks, haben Eltern laut Studie genaue Vorstellun-gen, wie diese gestaltet sein sollen: Alle wichtigen Informationen müssen sichtbar be-ziehungsweise auf der Verpackung enthalten sein, damit stimmen 82 Prozent der Be-fragten eher bzw. voll und ganz überein. Große Zustimmung (84 Prozent) erfährt auch das Thema Convenience bei Verpackungen: Diese sollen so gestaltet sein, dass sie im Alltag praktisch zu handhaben sind. Bei Eltern findet die praktische Verpackung mit 86 Prozent sogar noch leicht mehr Zuspruch. Für Kinder ist es wichtig, dass ihnen die Verpackung Lust auf das Produkt macht (79 Prozent), gleichzeitig fühlen sie sich von einer „farbenfrohen Hülle“ angesprochen (74 Prozent).

Was ist der Snackfavorit?

Der Favorit setzt sich durch: 92 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich Obst und Gemüse am besten für einen regelmäßigen Snackkonsum bei Kindern eignen und greifen auch selbst (83 Prozent) gerne zu Frucht oder „Grünzeug“. Auf dem zweiten Platz für Kinder landet der Müsliriegel (54 Prozent) gefolgt vom Käsesnack (45 Prozent). Persönlich bevorzugen die Studienteilnehmer – nach Obst und Gemüse – Käse (38 Prozent) als regelmäßigen Snack, gefolgt von Müsliriegeln (36 Prozent) und Süßigkeiten sowie Wurst (je 26 Prozent).

Blick in die Zukunft

Snackprodukte werden in Zukunft gesünder (66 Prozent), natürlicher (65 Prozent) und praktischer (64 Prozent) sein? Das auch, aber vor allem werden sie nach Ansicht der Studienteilnehmer vielfältiger (71 Prozent). Dass Snackprodukte in Zukunft mehr für Vegetarier geeignet sein sollen, spielt trotz anhaltendem Vegetarier- und Flexitariertrend eine eher untergeordnete Rolle (48 Prozent).

Hintergrund zur Studie

Im Auftrag von Cheestrings hat Kantar Added Value im April 2017 eine repräsentative Befragung mit 549 Teilnehmern durchgeführt. Die Probanden der Studie waren zwischen 18 und 65 Jahren alt und wurden mit Hilfe von Online-Fragebögen mit fünfstufiger Likert-Skala interviewt. Unterschieden wurde nach Geschlecht, Alter, Haushaltsgröße, Befragte mit eigenen Kindern, Probanden, die mit Kindern in einem Haushalt leben und Teilnehmern, die häufig im Kontakt mit Kindern stehen.